Szenografie Kunsthalle Singen, Dezember 2012 – Januar 2013

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Das habe ich schon Leute sagen hören ist ein Filmexperiment in dem eine Theaterproduktion von der Konzeptionsprobe bis zur Premiere von einem Dokumentarfilm-Team begleitet wird.
In einem Theater, das längst dem Abriss geweiht ist, werden Interviews mit dem Regisseur, dem Dramaturgen, dem Geschäftsführer sowie Angestellten des Theaters geführt. Dabei vermischen sich Realität und Fiktion der Handlungsräume und Personen sowie Probeszenen und private Momente.
Stimmen eines renommierten Kulturbetriebs werden von Bildern eines verfallenen Abrissgebäudes überlagert. Der Plot ist angelehnt an Bertold Brechts „Aus einem Lesebuch für Städtebewohner“.

Ein fiktionaler Dokumentarfilm, der subtil Fragen zu hierarchischen Strukturen in der Kulturfinanzierung und Rezeption des Theaters der Gegenwart stellt.

„Der Inhalt ist die Verquickung einer Stadt, der Kultur und dem Kapital.“ [so David Schnägelberger] Intention sei zu zeigen, wie weit sich der Bürger dem Diktat der Stadt unterwirft und wie viel Eigenständigkeit er sich bewahrt. (…)
Auszug aus einem Presseartikel im Südkurier vom 19.01.2013

  • Leuchtmittel Interior Kunsthalle Singen
  • Klappe
  • Sina Ebell als Die Stadt
  • Lenard Schürmann als Der Müll
  • Probebühne/Set Vogelperspektive
  • Above the Scenes
  • Antonia Zecca als Der Regisseur
  • Probebühne
  • Die Schauspielerin/Die Schauspielerin
  • Das Interview/Der Schauspieler
  • Der Dramaturg in der Cafeteria
  • Pause/Szene
  • Probebühne/Szene
  • Probebühne/Szene Totale
  • Garderobe Interior Kunsthalle Singen

Ein Filmprojekt der T&B Productions
Mit: Ebell, Nägele, Schürmann, in weiteren Rollen: Zecca, Schneider, Jergitsch, Betz
Regie: Thilo Betz und David Schnägelberger, Kamera: Benjamin Breitkopf, Szenografie: Magdalena Vollmer
mit  Studierenden der Staatlichen Hochschule für Gestaltung
HfG Karlsruhe.