Die Hans Schaden Revue – Diplomarbeit von David Loscher, Szenografie Magdalena Vollmer
Aufführungen: 21.11.2014 und 23.11.2014, HfG Karlsruhe / Wiederaufnahme: 03.06.2015 doKka Festival

  • Eingang – Ferienidyll Premiere
  • Opening Scene
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  • clapping
  • blackboard
  • heritage
  • bad days
  • the kitchen

Der Schaden, Hans (*1922), der Lehrer und Musiker, der Stadtmensch; er fiel auf, in der kleinen deutschen Gemeinde in Siebenbürgen; mit seinen Skiern und seinen Pumphosen, aber auch durch seine Lehrmethoden und seine Art war er geliebt, gehasst und wurde verraten…
In russischer Kriegsgefangenschaft (1945-1948) verfasst Hans Schaden Gedichte über Alltag, Leid und Hoffnung der Lagerinsassen. Bis zu seiner Ausreise in die BRD 1974 setzt er sich für den Erhalt der deutschen Kultur und Tradition in seinem Heimatdorf Siebenbürgen ein.

Anhand der im Nachlass gefundenen Gedichte, Notizen und Dokumente erzählt David Loscher die Geschichte seines Vorfahren mit insgesamt 15 Musikern und Schauspielern.

Die Szenografie steht in enger Zusammenarbeit mit der Stückentwicklung. Verschiedene Stationen, die durch Akteure aktiviert werden, sowie offene minimale Umbauten machen die Szenerie variabel. Von beiden Seiten der Publikumstribühne spitzen sich Gegenstände einzelner Szenen nach und nach bis in die Projektionsfläche mittig zu. Die Szenografie setzt bereits außerhalb des Studios ein und markiert mit einer Medieninstallation die Ferienwohnung, die zugleich der Eingang für das Publikum ist.

Uraufführung im Großen Studio der Staatlichen Hochschule für Gestaltung HfG Karlsruhe
Wiederaufnahme anlässlich des dokKa Festival
Die Arbeit wurde nominiert für den ZKM Förderpreis.

Fotos: Carolin Segebrecht, Karolina Sobel
Finden Sie hier zusätzlich Illustrationen von den Proben von Aneta Radon.