jubezmediale 2016
Workshop: Beppo & Peng – Ein interaktives Bilderbuch / 30 Min. / mit Jonathan Bruckmeier
in Kooperation mit Stja und jubez Karlsruhe/ gefördert vom Kulturamt Karlsruhe

Alles mit Medien: jubezmediale bietet drei Tage lang spannende Workshops
Das jubez des Stadtjugendausschuss e. V. verwandelt sich vom 15. bis 17. November 2016 in einen großen medialen Erlebnispark. Bei der jubezmediale können Kinder und Jugendliche über mehrere Stockwerke verteilt, spannende Dinge mit und rund um Medien ausprobieren. Ihr Programm stellen die Teilnehmenden dabei selbst zusammen: Beispielsweise gibt es Workshops zu den Themen Fotoshooting, Musikkompositionen, Trickfilm- und Hitclip-Produktion bis hin zu künstlerischem und kreativen Gestalten im Atelier, der Keramik-, Holz- und Textilwerkstatt. Geeignet sind die Workshops für die Kinder und Jugendlichen der Klassen 4 bis 8.
„Mediennutzung und –gestaltung sind selbstverständlicher Bestandteil des kulturellen, gesellschaftlichen und beruflichen Lebens“, betont Tina Zingraff vom jubez. „Für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, sich in der Welt der Medien souverän zu bewegen“. Bei der jubezmediale würden Erfahrungen auf vielfältigen medialen Ebenen ermöglicht. Entscheidend sei dabei eine Balance zwischen den verschiedenen Spiel- und Lernwelten der Kinder und Jugendlichen. Die jubezmediale wird vom jubez gemeinsam mit den Kooperationspartnern Zentrum für Kunst und Medien, Stadtmedienzentrum Karlsruhe, Musikmobil SOUNDTRUCK, Südwestrundfunk (SWR), Analog Sonntag und Raumstrategin durchgeführt.
Neu bei der jubezmediale ist eine Jugendredaktion, die während der Veranstaltung über die sozialen Netzwerke ihre Eindrücke in die ganze Welt verbreiten wird. Ganz ohne digitale Hilfsmittel kommt der ebenfalls neue Workshop „Der Computer bleibt aus“ zurecht. Hier wird der Computer einfach nachgebastelt. Genauso taufrisch ist ein Workshop, bei dem in Echtzeit ein interaktives Bilderbuch entsteht: Eine vorgelesene Geschichte wird über eine Projektion simultan in ein Bild übersetzt. Gesten, Zurufe und andere Anregungen durch die Teilnehmenden gestalten die Entstehung der Bilder mit. (Medien-Mitteilung Nr. 58 vom 08.November 2016 Stadtjugendausschuss e. V. Karlsruhe)

„Unsere Geschichte beginnt mit Peng. Als Peng ein Baby war, war er ganz klein, 1 cm groß war er und gelb. Ein Maiskorn. Als Peng dann in die Poppertät kam, ist er auf einen Schlag ganz riesig gewachsen… Könnt ihr es erraten? Peng ist ein Popcorn. Und in der Poppertät findet Peng alles langweilig. So auch den Familienausflug. Habt ihr schon mal einen richtig langweiligen Film im Kino geschaut? Peng jedenfalls findet diesen Film so schrecklich langweilig, dass er beschließt, abzuhauen. Er sagt den anderen, er gehe kurz auf die Toilette und haut ab, raus und in die Stadt. Und in der Stadt ist alles ganz anders und es gibt viel mehr zu sehen. (…)“

Die Geschichte wird über eine Projektion simultan in ein Bild übersetzt und fordert die aktive Mitgestaltung durch das Publikum; Gesten, Zurufe und Schattenbilder, welche direkt in der Zeichenfläche aufgegriffen werden, gestalten die Entstehung der Bilder mit. Die Aufführung schließt mit der großen Projektion des Traumbildes. Dieses Bild können die Kinder anschließend auf sozialen Netzwerken ansehen, downloaden und weiterverarbeiten.

Während der jubezmediale haben wir das Projekt insgesamt 14 Mal für begeisterte Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 12 Jahren aufgeführt.

Beppo, eine Trockenerbse & Peng, ein Popcorn. Es geht in der Geschichte um das Thema Freundschaft und die Feststellung, dass jeder einzelne seine Stärken und Schwächen hat bis zu der Erkenntnis, dass man gemeinsam stärker ist.
Die Erzählung schließt mit einer Traumsequenz, welche für die Kinder zur freien Gestaltung vorgesehen ist. Wir beginnen mit einem Ort: Wo befinden wir uns im Traum? Nach und nach entsteht ein spezifisches, individuelles und zugleich kollektives Szenario, in dem die Kinder für die restliche Zeit ihrer Spontanität und Kreativität freien Lauf lassen.
Ein Mädchen mit Down-Syndrom ist von der in der Gruppe entstandenen Traumsequenz so inspiriert, dass sie nach vorne geht und direkt vor der Projektion die Rolle des Erzählers übernimmt und kaum mehr zu bremsen ist in der Schilderung der Traumentwicklung.

Parallel zu den Aufführungen wurde in einem nahe gelegenen Workshop Foto Potch angeboten: das Übertragen einer Fotografie auf Holz mit Hilfe eines Transferleims. Einige Kinder haben ihr Traumbild anschließend in dieser Werkstatt selbst auf Holz gebracht.

Ich danke meinem Projektpartner Jonathan Bruckmeier, dem Gastgeber jubez Karlsruhe, dem stja sowie dem Kulturamt Karlsruhe für die Unterstützung und allen Zuschauern und Mitmachern, ohne die diese vielen bunten Bilder nicht entstanden wären.

Im Januar 2017 wird der Trailer zu diesem Projekt hier online sein.

+ BUCHEN SIE UNS FÜR IHRE VERANSTALTUNG +