What People Do For Money

Posted by on Jul 1, 2016 in Allgemein | No Comments
What People Do For Money

Die Biennale für zeitgenössische Kunst in Europa, die Manifesta geht in die 11. Runde. In 2016 hat sie ihr Gastspiel in Zürich und widmet sich mehr oder weniger dem Thema Geld: „WHAT PEOPLE DO FOR MONEY – SOME JOINT VENTURES“ ist der Titel der diesjährigen Veranstaltung.
Als Art Mediator bin ich bis zum 18. September eine von 15 Personen, die im Austausch mit den Teilnehmern die neu produzierten Kunstwerke besucht oder auch Workshops zur Reflektion der aktuellen Berufswelt oder der Bedeutung von Lohnarbeit gibt. Verschiedene Institutionen wie das Helmhaus, das Löwenbräu-Areal und viele über die Stadt verteilte Sattelliten bilden zusammen mit der am Zürichsee extra errichteten Plattform, dem „Pavillon of Reflections“ die Knotenpunkte im Stadtnetz. Das Cabaret Voltaire wurde im Rahmen der Manifesta 11 und pünktlich zum 100. Geburtstag des DADA zum Zunfthaus für Künstler erklärt und gewährt nur jenen Zutritt, die einen Performance-Vorschlag liefern(…)
Insgesamt gibt es viel zu sehen und zu diskutieren, mehrere Tage für einen Besuch zu planen, ist in jedem Fall lohnenswert. Ich für meinen Teil hoffe auf viele weitere spannende Begegnungen mit Besuchern, Zürichern, dem Manifesta-Team und Künstlern. Langweilig wird es bis September vermutlich nicht.

Als Kontrastprogramm „What People Buy With Money“ ist die Art Basel 2016 wieder abgebaut und ich kann etwas mehr schlafen. Aber auch im Juli gibt es wieder neue Projekte! Zum Beispiel übernehme ich die Leitung der Ausstattung für das diesjährige Filmkids-Camp bei Neuchatel „filmkids goes cinema“.  Beim KIT Venture Fest in Karlsruhe ist in 9 Stunden ein Graphic Recording in Zusammenarbeit mit Aneta Radon entstanden. Und ich freue mich sehr darauf, für das Deutsche Rote Kreuz als Illustratorin arbeiten zu dürfen. Die Ergebnisse zeige ich ab August wieder in einem Update dieser Webseite. Die Vorfreude ist groß, die To-do-Liste lang und die Sommerferien werden verschoben.